Trio Fado – Sängerin Maria Carvalho
Portugal

Trio Fado

Das Trio Fado verbindet die Tradition des portugiesischen Fado mit einer lebendigen europäischen Künstlerbiografie. Im Zentrum steht Sängerin Maria Carvalho, die in Porto aufwuchs, mehrere Jahre in London und Paris lebte und schließlich in Berlin eine neue Heimat fand.

Ihre Stimme ist im Kinofilm „Nachtzug nach Lissabon“ zu hören (Text und Arrangement von Trio Fado) sowie in mehreren Folgen der ARD-Serie „Lissabon Krimi“ — dort schrieb sie die Texte zu Kompositionen von Peter Gromer. Für den Song „Preso no Tempo“ war sie 2019 für den Deutschen Filmmusikpreis als bester Song im Film nominiert.

Das Trio Fado steht für eine Fado-Interpretation, die authentisch, intensiv und zugleich europäisch geprägt ist — Musik, die nicht erklärt, sondern berührt.

Felipe Sauvageon mit Gitarre
Spanien

Felipe Sauvageon

Felipe Sauvageon ist ein Musiker, dessen Biografie so europäisch ist wie seine Musik: Aufgewachsen in Südfrankreich als Sohn eines französischen Vaters und einer polnisch-deutschen Mutter, prägten ihn früh die Klangwelten des Camargue-Flamencos. In Montpellier und Arles wuchs er im Umfeld der Familien Baliardo und Reyes auf — jene Musiker, aus denen später die weltberühmten Gipsy Kings hervorgingen. Schon als Kind war Flamenco für ihn keine Stilrichtung, sondern Alltag: Musik als Sprache, Rhythmus als Lebensgefühl.

Als Gitarrist und Sänger begleitete Felipe Sauvageon seit Jahrzehnten zudem Flamenco-Tänzerinnen und Tänzer auf Bühnen in Spanien, Mexiko, Ägypten und ganz Europa. Heute lebt und arbeitet er wechselweise in Deutschland, Südfrankreich und Mexiko. Sein Stil verbindet authentischen Camargue-Flamenco mit klassischer Gitarrentechnik, gelegentlich auch mit Jazz-, afrikanischen und lateinamerikanischen Elementen — leidenschaftlich, virtuos und zutiefst lebendig.

Anita Obwegs mit Akkordeon auf der Bühne
Südtirol

Anita Obwegs

Anita Obwegs ist ladinische Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin aus dem Südtiroler Gadertal. Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, fand sie schon früh zur Musik — zur eigenen Stimme ebenso wie zu verschiedenen Instrumenten, allen voran dem Akkordeon, das bis heute ihr musikalisches Markenzeichen ist. Später studierte sie Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

In ihren Eigenkompositionen singt Anita auf Ladinisch und verbindet dabei Bal Folk, World Jazz, alpine Klangwelten und osteuropäische Einflüsse zu einem ganz eigenen Stil. Ihr Album „Forza", das sie gemeinsam mit Philipp Schörghuber komponiert und produziert hat, wurde als „Meisterstück imaginärer Folklore" gefeiert — eine musikalische Erinnerung an die Sehnsucht nach der großen Freiheit. Bei uns präsentiert Anita ihre Musik gemeinsam mit Philipp Schörghuber am Kontrabass.

Alessandro Lazzarini beim Gesang
Italien

Alessandro Lazzarini

Schon in jungen Jahren begann er als Privatschüler in Osimo Operngesang zu studieren und etablierte sich schnell als eine der interessantesten Stimmen seiner Generation, indem er seine Gesangskünste unter anderem bei Bariton Giuseppe Taddei perfektionierte. Anschließend begann er eine Zusammenarbeit mit dem Coro Lirico Marchigiano „Vincenzo Bellini" aus Ancona und trat in den großen Theatern der Region auf, darunter in den Opernsaisonen am Teatro delle Muse in Ancona, in der Arena Sferisterio in Macerata und am Teatro Pergolesi in Jesi.

Parallel zu seiner Erfahrung als Chorsänger hat er auch die Möglichkeit, als Solist in verschiedenen Konzerten in der Region Marken und in anderen italienischen Regionen aufzutreten.

Stefan Noelle Portrait
Deutschland

Stefan Noelle

Stefan Noelle fand vergleichsweise spät zu seiner Rolle als Liedermacher — und genau das macht seine Songs so besonders. Mit 46 Jahren nahm der Münchner die Gitarre seiner Jugend wieder in die Hand, begann eigene Texte zu singen und ging mit ersten Liedern auf die Bühne. Was dabei sofort spürbar wurde: eine große Liebe zur deutschen Sprache und der Wille, sie nicht nur sinnvoll, sondern auch klangschön und poetisch wirken zu lassen.

Stefan sieht sich in der Tradition der europäischen Chansonniers, Cantautori und Liedermacher. Er war Stipendiat der Textdichter-Masterclass CELLER SCHULE und gehört seit 2017 zum Kreis der Liedermacherschule SAGO, gegründet von Christof Stählin. In seinen Liedern beobachtet er Septemberwespen, sein eigenes Spiegelbild oder den Untergrund des Olympiaparks — und öffnet mit solchen Alltagsmomenten kleine Fenster zu großen Themen wie Sehnsucht, Vergänglichkeit und dem, was bleibt.

Vielen ist Stefan Noelle zudem als Schlagzeuger in Jazz- und Worldmusic-Projekten bekannt. Als Komponist war er 2005 für „Beste Filmmusik" für den Deutschen Filmpreis nominiert. Für seine musikalische Poesie erhielt er 2023 den Musikförderpreis der Stadt München. Sein Album „Wie es mich zieht" wurde 2022 von der Münchner Presse einhellig gefeiert — als „Meisterstück" (SZ), „Collier voller Juwelen" (AZ) und „etwas Besonderes" (Münchner Feuilleton).

Colm Egan Portrait
Irland

Colm Egan

Colm Egan ist ein irischer Musiker und Singer-Songwriter, bekannt für seine sorgfältig komponierten, warmen und emotional berührenden Songs. Seine Musik verbindet Folk, traditionelle Einflüsse und alternative/indie-geprägtes Songwriting — stets getragen von einer besonderen erzählerischen Kraft.

Aufgewachsen in der ehemaligen Bergbaustadt Castlecomer (County Kilkenny) waren Lieder und Geschichten Teil des Alltags. Diese Stimmen und Erzählungen prägen bis heute Colm Egans Werk. Sein Album „Songs of Healing" steht erneut ganz im Zeichen des Erzählens: ehrlich, reflektiert und zugleich optimistisch. Es kreist um die Zerbrechlichkeit des Lebens, Freundschaft, Hoffnung — und zeigt Colm Egan in einer musikalisch reifen, offenen Weiterentwicklung.

Cartouche Ensemble
Frankreich

Cartouche

Cartouche ist ein Ensemble französischer Chansoniers, das seit Ende der 1990er-Jahre aktiv ist und sich mit großer Leidenschaft der französischen Liedkunst widmet. Entstanden ist die Gruppe 1998 aus einer Runde musikbegeisterter Freunde, die bei kulturellen Abenden des deutsch-französischen Umfelds in Augsburg erstmals gemeinsam musizierten.

Cartouche interpretiert französische Chansons von klassisch bis modern und bringt dabei Wortwitz, Poesie und musikalische Eleganz auf die Bühne. Die Gruppe ist regelmäßig bei deutsch-französischen Festen, Kulturveranstaltungen und Konzerten in Süddeutschland zu erleben.

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